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Umgebung und Ausflüge

Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, Motorradrad oder Auto - rund um Bebra gibt es eine ganze Menge zu sehen. Wir haben für Sie die schönsten Orte und Sehenswürdigkeiten zusammengestellt.


Rotenburg a. d. Fulda


Rotenburg a. d. Fulda wird durch den historischen Stadtkern, mit den gepflegten Fachwerkhäusern, dem Schloss mit Parkanlage sowie seinen Kirchen geprägt. Die reizvolle Lage im engsten Talkessel des Fuldalaufes mit den bis an die Stadt reichenden bewaldeten Berghängen bestimmen das liebenswerte Ambiente. Modernen Einfluss nehmen auf das Stadtbild die neuzeitlichen Bauten der Bundes- und Landesschulen sowie der imponierende Komplex der europaweit bekannten Herz- und Kreislaufklinik.

Schon ein Bummel durch das alte Landgrafenstädtchen ist Erholung und Erlebnis zugleich. Der alte Marktplatz, mit der Jakobikirche aus dem 15. Jh. und dem im Renaissance-Stil gebauten Rathaus, mit dem alten Kump (Brunnen) und der später gebauten alten Wache vermittelt dem Betrachter eindrucksvoll die Vergangenheit. Man braucht nicht viel Phantasie, um beim Anblick des Hexenturmes oder des Bürgerturmes noch ein leichtes Schaudern zu verspüren. Und immer ist man von alten, bunten Fachwerkhäusern umgeben. www.rotenburg.de



Bad Hersfeld

In der größten romanischen Kirchenruine nördlich der Alpen, der Stiftsruine, finden alljährlich im Sommer die Bad Hersfelder Festspiele statt. Die Aufführungen unter freiem Himmel zählen zum renommiertesten Sommertheater Deutschlands.

Lullus, der Bonifatius-Schüler und Nachfolger auf dem Mainzer Bischofsstuhl, stiftete im Jahr 769 ein Benediktinerkloster, das die Grenze zu Sachsen sichern sollte. Die aus frühromanischer Zeit stammende kreuzförmige Großbasilika ist sichtbares Zeichen der langen und bewegten Geschichte der Stadt. Vor dem Rathaus steht die Brunnenstatue des Stadtgründers. Lullus starb in Hersfeld. Zu Ehren seines Todestages feiern die Hersfelder das heute älteste Volksfest Deutschlands, das Lullusfest.

Die Hersfelder Bürger errichteten im 14. Jahrhundert die gotische Stadtkirche, deren Turm noch heute das weitgehend mittelalterliche Stadtbild überragt und zum Wahrzeichen Herdsfelds wurde. Am Marktplatz zeugen die steinernen Patrizierhäuser aus gotischer Zeit mit ihren Renaissance-Giebeln und die gegenüberliegenden Fachwerkhäuser von der letzten Baublüte des Hersfelder Klosters. Von der einstmals die komplette Innenstadt umrundenden Stadtmauer sind noch gut einige Reste sichtbar u.a. einer der Wachtürme, der Klausturm.

Seit 1949 trägt die Stadt das Prädikat „Bad“. Die schon seit dem 16. Jahrhundert bekannte heilkräftige Lullusquelle wurde 1904 erbohrt. Aus 420 Meter tiefem Plattenbasalt geförderte Eisen- und Bittersalze haben gute Heilwirkungen auf Erkrankungen des Magens und Darms. www.bad-hersfeld.de | www.bad-hersfelder-festspiele.de



Die Wartburg in Eisenach


Zurzeit der Ludowinger um 1067 erbaut, war sie Wohn- und Wirkungsstätte der bis heute verehrten heiligen Elisabeth. Die Burg wird auch mit Luthers Namen und Werk in aller Welt identifiziert. Ihre Geschichte reicht weit in die Vergangenheit zurück. So war sie auch Schauplatz des berühmten Sängerkrieges, der Vorbild für Wagners Oper Tannhäuser war.

Im 17. Jahrhundert verfiel die Wartburg immer stärker. Zwischen den Jahren 1838 und 1890 fanden umfassende Restaurierungs- und Rekonstruktionsarbeiten statt, die der Burg ihr heutiges Aussehen verliehen.

Die Wartburg ist eine der bekanntesten und beliebtesten Burgen. Im Laufe der Geschichte war sie immer wieder Schauplatz bedeutender Höhenpunkte deutscher Kultur und seit 1999 Sehenswert in Eisenach: Bachhaus, Lutherhaus, Karthausgarten, Nikolaikirche und Nikolaitor, Georgenkirche, Rathaus, Thüringer Museum, Reuter-Wagner-Villa, Burschenschaftsdenkmal, Drachenschlucht. www.wartburg-eisenach.de | www.eisenach.de



Kloster Cornberg

Das Klosterviereck, wie es heute erhalten ist, entsteht Ende des 13. Jahrhunderts als Benediktiner-Nonnenkloster.

Die Reformation beendet 1526 den Klosterbetrieb und führt den Bau weltlichen Zwecken zu. Mehr als 200 Jahre wird Kloster Cornberg als landgräflich-fürstliche Vogtei verwaltet, ehe es 1831 zur hessischen Staatsdomäne wird. Zum Anwesen gehören in dieser Zeit neben dem Klosterbau noch 22 Wohn- und Wirtschaftsgebäude sowie mehr als 300 ha Land. 1960 wird das Staatsgut aufgelöst. Das Kloster ist fortan ungeschützt dem Zahn der Zeit ausgesetzt und beginnt zu verfallen. Sämtliche Nebengebäude werden nach und nach abgerissen.

Auf eine Geschichte von mehr als 700 Jahren können die Mauern unseres Hauses mittlerweile zurückblicken. Von 1990-1994 wurden sie in einer aufwendigen Sanierungsaktion vor dem Zerfall gerettet und für kommende Jahrhunderte gestärkt. Doch das Alter ist nicht ihre einzige Besonderheit - sie sind auch aus einem außergewöhnlichem Material, dem Cornberger Sandstein.

Bereits im Mittelalter wird der graugelbe, durch Eisenlösungen oftmals dunkel gebänderte Cornberger Sandstein in einem großen Steinbruch hinter dem Kloster abgebaut. Das Material ist als Werkstein sehr beliebt und findet weite Verbreitung. Gemeinsam mit dem geologisch jüngeren Kupferschiefer begründet der Sandstein die langjährige Bedeutung der Region für den Steinbergbau. So wird der kommerzielle Sandsteinabbau in Cornberg erst 1995 eingestellt.  



Friedewald

Mittelpunkt der Gemeinde ist das ehemalige Jagdschloss und die restaurierte Wasserburg (13. Jh.) der Landgrafen von Hessen, in dem sich das Heimatmuseum und ein um 1600 erbauter Dreischalenbrunnen befindet. Das Dorf Friedewald wurde 1430 erstmals urkundlich genannt. Gut ausgezeichnete Wanderwege führen zu den Sehenswürdigkeiten auf dem Gemeindegebiet. In nordöstlicher Richtung geht es nach Hammundeseiche, einem um 1300 wüst gewordenen Dorf. Sichtbar sind der rund gemauerte Dorfbrunnen, der Dorfweiher und die "Dicke Eiche" (1000jährige Eiche). Von hier aus kann man zum "Zollstock" wandern (468 m hoch). Beim "Zollstock" handelt es sich um den ehemaligen Grenzpfosten für den Geleitzoll, denn hier befand sich seit dem Jahre 1306 die hessische Zollstätte im Seulingswald. Mittelalterliche Grenze zwischen Hessen, Thüringen und Grabfeld.

Das "Nadelöhr" wurde als "Nollenoehr" 1579 erstmalig urkundlich erwähnt und als hohle Eiche beschrieben. Der verfallene Baum wurde vermutlich 1561 durch den torähnlichen Stein ersetzt, um den "Heilgebrauch" und den "Häuselbrauch" des Durchkriechens zu erhalten. In westlicher Richtung liegt die Turmruine der Gisslingskirche, südöstlich die Ruine der Walterskirche des im 16. Jh. wüst gewordenen Dorfes Waldradeberg. Die Ruine mit der Kirchhofmauer sowie der etwa 20 m entfernte Dorfbrunnen sind die letzten Zeugen der einstigen Ansiedlung. Die Drygenburg südlich von Friedewald ist vermutlich ein am Ende des 13. Jh. errichteter Wachturm, dessen Überreste, im Volksmund "Alter Keller" genannt, heute noch zu sehen sind.